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Was wisst ihr über Misteln?
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Sie nehmen sicher nicht nur die Energie ihrer Wirte auf, sondern ganz konkret Harz und Säfte. Sonst wäre das Schmarotzertum ja sinnlos. Und es hat vielleicht schon der eine oder andere mal geröstete junge Birkenblätter probiert, aber vermutlich noch keine Eichenblätter oder Kiefernnadeln, und aus gutem Grund. Smilie

Und ich finde Fundstücke auch toll, eine Mistel jedoch hat es mir noch nie vor die Füße geweht. Smilie
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 13:36    Titel: Antworten mit Zitat

Amitiel hat Folgendes geschrieben:
Mit einer Säge im Gepäck auf einen Baum zu klettern würde ich mal aus Prinzip nicht weiterempfehlen, es sei denn, jemand ist aus tiefer Überzeugung Organspender.


Keine Angst, ich habe eine spezielle Mistelsäge. Winken Die Verletzungsgefahr tendiert gegen null, sofern man nicht vom Baum fällt.

Das mit der Energie der Wirte finde ich interessant. Bisher hatte ich immer nur Misteln auf Kiefern geerntet, weil es hier in der Gegend kaum andere Bäume gibt, auf denen sie wachsen. Zumindest habe ich noch keine gefunden.

Sicher ist es schöner, wenn es eine "freiwillige" Spende ist, aber ich denke mir, dass die Bäume vielleicht ganz dankbar sind, wenn man sie von einigen Schmarotzern befreit, schließlich entzieht die Mistel dem Baum auch Lebensenergie...?
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Murchadh
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 14:48    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe irgendwo gelesen, dass die Mistel den Einfluss von gewissen wachstumshemmenden/krankmachenden Einflüssen des Standorts bei Bäumen neutralisiert, so dass sie quasi auch etwas für den Wirtsbaum "tut". Da ist ja diese abschirmende und schützende Wirkung der Mistel.

Man sagt ja auch, dass ein übermäßiger Bewuchs von Misteln an Bäumen einen für dauernden Aufenthalt eher ungünstigen Standort anzeigt. Also, praktisch gesagt, wo es eine Massierung von Misteln an Bäumen gibt, sollte man kein Haus drauf bauen. Nichtsdestotrotz können das "starke Plätze" sein, nur halt nichts, wo man ständig leben sollte.
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Victoria
Gast





BeitragVerfasst am: 27.02.2011, 19:49    Titel: Antworten mit Zitat

Man lernt nie aus! Danke für diesen interessanten Aspekt!
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Urkas
Gast





BeitragVerfasst am: 28.02.2011, 20:02    Titel: Antworten mit Zitat

Hier mal ne sehr informative Seite:
www.heilkraeuter.de

Ich habe mir einen Kaltauszug aus Misteln gefertigt (war ein Versuch), schmeckt aber eher bescheiden unentschieden
Eine direkt spürbare Wirkung war nicht feststellbar. Als heiß aufgebrühten Tee soll man Mistel nicht verwerten, da sonst auch die Giftstoffe ausgeschwemmt werden.
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Murchadh
Gast





BeitragVerfasst am: 28.02.2011, 21:55    Titel: Antworten mit Zitat

Da ich gelegentlich extreme Kreislaufprobleme habe (niedriger Blutdruck mit Schwindelanfällen, Schwäche, extremer Müdigkeit) trinke ich den Kaltauszug, wenn es grad wieder so weit ist, dann für einige Tage/Wochen. Den Kaltauszug muss man dann aber abseihen und dann erhitzen (nicht kochen). Wegen der Bakterien, die sich in so einem Kaltauszug ja vermehren.

Mir hilft das ganz gut. Er soll auch Allergien etwas eindämmen.

Garantieren kann ich eine Wirkung natürlich nicht. (Fragen Sie ihren Arzt, Heilpraktiker, Apotheker bla etc.) Schmecken tut es wirklich scheußlich, aber mit Zitrone und Honig geht es einigermaßen.
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Serafina Pekkala
Gast





BeitragVerfasst am: 23.07.2011, 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Ist das nicht das Zeugs, das Mirakulix schneidet?

*grins*
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2011, 10:30    Titel: Antworten mit Zitat

Misteln sind das "Zeug" das Mirakulix immer schneidet. Allerdings verwende ich Misteln nicht für irgendwelche Zaubertränke sondern für ganz besondere Räucherungen, da man an Misteln schwer ran kommt. Ich mag die gekauften nicht, sondern viel lieber frische, die ich selbst trockne. Blüten und Blätter, sowie deren "Frucht".
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Serafina Pekkala
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2011, 12:55    Titel: Antworten mit Zitat

Okay, der Witz war nicht lustig; muss ich zugeben! Die Frage war schließlich nicht ernst gemeint. Entschuldigung!

Ich beziehe mein Wissen über Kräuter aus folgender Quelle:

http://www.kraeuter-verzeichnis.de/kraeuter/verzeichnis.htm

Hier gibt es viele Informationen auf den Punkt gebracht. Empfehlenswert!

LG Sera
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Eichkatze
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2011, 18:20    Titel: Antworten mit Zitat

Ich finde Misteln zur Julzeit ganz schön.
Habe mal eine geschenk bekommen. Da sie aber unter
Naturschutz stehen, pflück oder kaufe ich sie nicht.

Aus Naturschutzgründen ist das Pflücken wildwachsender Misteln in Deutschland weitgehend untersagt. Die Misteln sind eine wertvolle Nahrungsquelle. Die Blüten im Frühjahr für Insekten und Wildbienen. Die Beeren in der Winterzeit für Vögel. Den Vögeln verdankt sie auch ihre Verbreitung. Vornehmlich der Misteldrossel, aber auch Zugvögel wie der Seidenschwanz fressen die Beeren (Scheinbeeren) und scheiden die Samen wieder aus.
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Murchadh
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2011, 18:59    Titel: Antworten mit Zitat

Bist du dir da sicher mit dem unter Naturschutz stehen?

Ich habe da im Netz sehr unterschiedliche Meinungen gelesen. Wenn ich das richtig verstanden habe, stehen sie nur in manchen Bundesländern und da nur teilweise unter Naturschutz.

Wenn jemand dazu näheres oder eine Quellenangabe weiß, bitte sagen.

Bei allen Wildsammlungen ist ja klar, dass man Pflanzen nicht flächendeckend abrupfen sollte und sich nur so viel nehmen, dass der Bestand nicht geschädigt wird.
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Zaunrübe
Gast





BeitragVerfasst am: 24.07.2011, 23:35    Titel: Antworten mit Zitat

Laut dem Artikel vom BUND stehen Misteln nicht unter Naturschutz:
http://www.bund-hessen.de/themen_und_projekte/natur_und_artenschutz/natur_erleben/m/mistel/
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Stormeagle
Gast





BeitragVerfasst am: 25.07.2011, 01:33    Titel: Antworten mit Zitat

@Serafina Pekkala: Keine Sorge, das war nicht als Vorwurf gemeint, sondern aus Spaß in Gäsefüsse gesetzt. Wenns falsch rüber kam, entschuldige bitte. Winken
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