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Auf dem Friedhof
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aidah
Gast





BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 20:29    Titel: Auf dem Friedhof Antworten mit Zitat

hallo ihr lieben,

mindestens einmal in der woche gehe ich auf den friedhof, um einen verstorbenen seelenverwandten zu besuchen. an seinem grab finde ich die ruhe, die brauche. hier kann ich auch ganz entspannt meditieren.

gestern war ich wieder dort. es war ganz ruhig und schön und sehr traurig. danach wanderte ich weiter über den friedhof. das tuhe ich öfter. ich besuche noch andere bekannte und nicht bekannte. i

ch ging immer weiter - auch etwas weiter abseits. was ich dort zu sehen bekam, verschlug mir den atem. ich stand vor einer ausgehobenen grube. da drinnen lagen mindestens 50 urnen von verstorbenen. die urnen waren teilweise zerschlagen und eingedrückt. sie wurden dort einfach hingeschüttet wie müll.

ich habe schon immer furchtbar nah am wasser gebaut. also stand ich da und habe geheult wie ein schlosshund. es war so entwürdigend. man hatte nicht mal daran gedacht, die grube wieder zuzumachen. viel schlimmer als der anblick waren die "kräfte", die davon ausgingen. ich kann geister nicht sehen aber wohl spüren. einige geister waren anwesend und waren über diese situation genauso entsetzt wie ich. manchmal sind die geister noch an ihre asche gebunden. auch noch jahre nach ihrem tod.

ich weiß ja, dass ein grab nur für eine gewisse zeit steht. aber muss es denn so pietätlos sein?

es grüßt eine traurige aidah
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 18.08.2008, 20:33    Titel: Antworten mit Zitat

Oh je...da bekomme ich eine Gänsehaut alleine beim Lesen.
Das ist ja schrecklich.
Wenn man an diesen Ort noch, warum auch immer, gebunden ist, dann muss es ja so sein, als würde einem das Haus zerschlagen oder als würde man total entwürdigend behandelt. Traurig
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Kotaru_Inugami
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 00:22    Titel: Antworten mit Zitat

Entwürdigend ist es schon - irgendwo, da stimme ich euch zu...

Andrerseits muss ich da sagen selbst Schuld,
(Ich stürze mich da jetzt auf einen Spagat, das soll keine böse angreifung oder ähnliches sein)
denn Metall, Keramik oder ähnliches woraus die meisten Urnen bestehen verrotten einfach nicht. (Erstrecht nicht, wenn sich das Grab in einer Felsplatte befindet wo die Urne reingestellt wird.)

UNd irgendwann kommt halt die Zeit da müssen alte Gräber für neue weichen udn wenn dann eine ältere Urne ausgebuddelt wird, was soll man damit machen?

Klar jetzt sagen sicher alle: 'man könne ja wenigstens die Asche nochmal beerdigen, die Urne an sich ist ja Nebensache'...
Wer weiß vielleicht hat man auch genau das gemacht und es war trotzdem falsch - genaues weiß ja keiner. Oder hast du, aidah, dass genau gesehen (also ob sich Asche dazwischen befand)?

Letztlich ist es die 'günstigste Methode' sie so loszuwerden und wir leben nunmal in einer Welt die von Kommerz und Profitgier nur so überläuft.


Anmerken will ich im übrigen noch was,
1. als man vor ein Paar Jahren einen unterirdischen Tunnel gebaut hat, hat man auf ähnliche Weise ganze Leichenreste 'verschwinden' lassen, die sich auf dem Gelände befanden.
2. wenn alte Gräber neu ausgegraben werden, weiß auch neimand, ob sich nicht doch noch Überreste des vorher dort liegenden befinden.


Ich will hier wie gesagt niemanden angreifen, das ist einfach nur meine Meinung dazu


Bis dann
Kotaru
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SchwarzerSchatten
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2008, 12:49    Titel: Antworten mit Zitat

Also, wenn ich mir vorstelle, das ich da noch ( mal egal ob als Asche oder beim ausheben neuer Gräber auf schon belegten , abgelaufen Grabstellen als noch nicht verrottete Teile ) festhänge und praktisch auf den " Müll " geworfen zu werden, wurde mich das auch ziemlich entsetzen . ( und vielleicht dann auch ungemütlich werden lassen Smilie )

Mich berührt es immer wieder , wenn im Freundes- oder Familienkreis
Gräber von nahestehenden Personen ( Ich habe z.B. erlebt wie die Grabstätte der Eltern nach 20 Jahren beseitigt (Verlängerung wäre möglich gewesen) wurden, obwohl sich die dafür Verantwortlichen sich eine Verlängerung der Liegezeit deutlich leisten konnten.

Für mich persönlich kommt es nicht in Frage , das ich Gräber , auf die ich Einfluß habe , beseitigen lasse , wenn es die Möglichkeit zur Verlängerung
gibt.
ich erhalten
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aidah
Gast





BeitragVerfasst am: 20.08.2008, 21:56    Titel: Antworten mit Zitat

halloKotaru_Inugami und alle anderen "ungläubigen"
leider kann ich das bild von den urnen im moment nicht anzeigen. es war eine müllhalde. alles nur in die grube geworfen. was kaputt gegangen ist, war kaputt oder verbeult. die asche lag eben so rum, wie sie mit reingefallen ist. manche noch im beutel, manche nicht. das reinste chaos.
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NerolivonRabenstein
Gast





BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 19:24    Titel: Antworten mit Zitat

Also da will ich als gelernte Fridhofsgärtnerin auch mal was sagen. Ich kann wirklich nicht glauben das man die Urnen "auf den Müll" geschmissen hat. Ich denke mal eher das man ein altes Gräberfeld umgebettet hat. Was auch dafür sprechen würde das die Urnen aus Ton oder Metall waren. Heutzutage bestehen sie aus umweltfreundlichen Materialien die komplett vergehen. Und ich nehme mal stark an das die Grube wieder zugeschüttet wurde.
Und zur Liegezeit von Gräbern.... in der Regel ist es so das die Liebzeit 20-25 Jahre geht, je nach Bundesland und Verlängerung. Danach ist von einer Leiche in der Regel bis auf den Schädel und Zähnen nichts mehr überig. Danach wird das Grab plan gemacht und bleibt auch noch eine gewisse Zeit liegen. (Bis zu 5 Jahre.) Bei einer Neubestückung des Grabes bleiben evtl. Knochenrest im Grab und der neue Sarg wird darübergestellt. Einem ehemaligen Kollegen von mir ist es nach einer 30 jährigen Liegezeit und Neubestückung mal passiert das er plötzlich eine blau angelaufene Leiche am Schaufelbagger hängen hatte. (Lehmboden) So was ist natürlich weniger schön.....
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WhisperingTwilight
Gast





BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 22:31    Titel: Antworten mit Zitat

hallo.

dieser beitrag liess mich dann doch etwas weiter denken...

viele verstorbene meinten zu mir, dass ein friedhof für sie nichts anderes sei als eine müllhalde, wo ihre verwesenden körper (klar haben sie ihnen achtung geschenkt, denn er war das zu hause ihrer seele) lagen aber womit sie ansonsten nichts zu tun hätten, weshalb es ihnen auch nichts ausmacht wenn jemadn anderswo an sie denkt und nicht zum grab geht (wobei auch vielen egal war wer ncoh an sie denkt insofern es nicht seelenverwandte waren).

Wäre es da nicht sinnvoller, diesen Seelen, die anscheinend noch gebunden sind und nicht die Kraft haben den Sprung zur anderen Seite zu schaffen Hilfe zu leisten? Wenn diese Verstorbenen mit denen ich mich darüber unterhalten habe recht hatten...und das nehme ich an weil es einfach deren ansicht war...hätten besagte geister keinen grund mehr dadurch verlsetzt oder empört zu sein. Und man selbst auch nicht.

Lg,
Whhis
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Ashmodai
Gast





BeitragVerfasst am: 21.08.2008, 23:03    Titel: Antworten mit Zitat

Besagte Geister haben den Grund ja auch nur, weil sie noch an ihre Übereste gebunden sind - warum auch immer.
Die meisten, die ich "kenne" haben mit ihren Hüllen auch nichts am Hut. (Allerdings kann es ja noch andere Dinge geben, wegen denen man sich noch nicht auf den Weg nach Hause macht.)
Klar ist es sinnvoll und gut, jenen zu helfen - aber darum ging es aidah in diesem Post glaube ich gar nicht. Es geht doch hier um das schlimme Gefühl, das es in ihr verursacht hat, als sie die Ohnmacht derer spürte, die noch an ihren Hüllen hängen und nun vor einem solchen Scherbenhaufen stehen.
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DragonWolf86
Gast





BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 13:32    Titel: Antworten mit Zitat

hallo leute...

ich habe auch mal als friedhofsgärtner gearbeitet ( praktikum ) und mir is da etwas klar geworden.
auch wenn der friedhof die letzte ruhestätte ist, wo die seele zu ruhe kommen soll, finde ich es schon richtig die letzten überreste, die 20-30 jahre alt sind entgültig zu entsorgen.
täglich sterben menschen und nix is schlimmer als ein überfüllter friedhof.

ausserdem ist ein mensch erst wirklich tot, wenn er VERGESSEN wird!

lg: euer wolf tommy
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Hurricane
Gast





BeitragVerfasst am: 16.09.2008, 17:14    Titel: Antworten mit Zitat

Aus weltlicher Sicht gesehen, ist es für die Friedhofsverwaltungen völlig logisch, Urnen, die die Zeit von 20-25 Jahren überdauert haben, zu entsorgen. Das ist in den städtischen Friedhöfen, wie z.B. Berlin viel schlimmer. Mein Vater liegt ebenfalls auf einem Friedhof hier in Berlin und in 18 Jahren wird die Grabstelle ebenfalls abgelaufen sein. Ich persönlich möchte aber auch nicht den Anblick von weggeschmissenen Urnen haben. Ich denke, Friedhofsgärtner und Helfer gewöhnen sich schnell daran (ähnlich wie Ärzte, etc.), aber für den normal denkenden wie auch spirituellen Menschen ist das wirklich grausam.

Falls sich die Seelen noch nicht wirklich von den Überresten des menschlichen Daseins getrennt haben, ist das für die Verstorbenen natürlich auch entsetzlich. Ich hoffe aber trotzdem, dass sie den Weg ins Licht finden, egal, warum sie auch so lange noch bei den sterblichen Überresten geblieben sind.

Das Thema "Friedhof" ist ein wirklich sensibles Thema, und jeder hat eine unterschiedliche Schmerzgrenze. Ich persönlich bin nicht jemand, der oft zum Friedhof geht, sondern viel mehr an die Verstorbenen (d.h. meinen Vater) denkt. Aber auch das ist unterschiedlich.
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siiri-obscurus
Gast





BeitragVerfasst am: 18.10.2008, 18:52    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo ihr lieben,

also was ich gerade gelesen habe ist schon krass, anderst kann ich es nicht ausdrücken.

ich wohne gegenüber von einem friedhof und das schon solange ich lebe.
es ist für mich erschütternt zu sehen wie "alte" urnen "weggeschmissen" werden. ich glaube jeden würde das mitnehmen und erstrecht wenn man noch seelen/ geister spürt. das ist für keinen einfach.

ABER, ein friedhof braucht leider auch wieder platz um andere verstorbenen einen platz für ihren seelenfrieden zu bieten. da muss halt auch irgendwann mal aufgeräumt werden, auch wenn das schwer ist.
eigentlich hofft man ja (also zumindest ich), dass die seelen nach 20-30 jahren ihren platz in der anderswelt gefunden haben, deswegen ist es meiner meinung nach vertretbar, auch wenn es nicht leicht fällt.
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Dreamy
Gast





BeitragVerfasst am: 19.10.2008, 12:08    Titel: was ich nicht verstehe... Antworten mit Zitat

Hallo
was ich ehrlich nicht verstehe... warum ist es Angehörigen nicht möglich, diese Urnen nach ihrer Lagerzeit an sich zu nehmen???
Vielen Menschen wäre es mehr als eine Trauerhilfe, wenn man die Urnen zu Hause aufbewahren dürfte. Ich denke, da sollten Städte und Komunen endlich mal umdenken und es den Angehörigen freistellen, ob sie ihre Lieben in einem Urnengrab lassen wollen oder gleich nach der Verbrennung wieder in den Kreis der Familie (nach Hause) aufnehmen wollen.
So eine Entscheidungsfreiheit würde manch Seele nicht auf einen blöden Friedhof binden, vielleicht manchen Seelen auch Kraft geben hinüber zu gehen... und vor allem auch Hinterbliebenen, ne Menge Geld und Zeit sparen... und ein "Müllproblem" würde für die Städte erst garnicht entstehen.
Ok... es mag nicht jedem sein Ding sein, die Oma auf dem Kamin stehen zu haben aber ich denke, es wäre für alle einfacher.
Meiner Meinung nach, ist ein Friedhof nur reine Geldmacherei, wo man die Trauernden mal wieder kräftig zur Kasse beten kann und sonst nichts! Sehr böse
Ich würde es schön finden, wenn man in diesem Punkt nicht an Gesetze gebunden wäre, die einem nur wieder vorschreiben : willst du trauern..musst du zahlen....
Es ist ein Recht zu trauern und wie ich das die nächsten 25 Jahre machen will, sollte doch mein Problem sein.. und wenn ich meine Eltern eines Tages auf meinen Altar stellen möchte ... weil ich mich dann ihnen mehr als nahe fühle.
Sollte es die nächsten Jahre eintreten, dass meine Eltern sterben sollten.. werdet ihr mich wohl nachts mal beim ausbuddeln auf dem Friedhof antreffen - was ja auch wieder strafbar ist... ach, versteh einer die Bürokratie und Komerzsucht der Menschen...
Da macht man lieber "Müll" aus den Verstorbenen und Ihren Urnen.... Was ist so schlimm daran, auch wenn man tot ist, im sicheren Schoß der Familie zu sein??
Liebe Grüße
Tanja
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Ironeagle23
Gast





BeitragVerfasst am: 28.02.2009, 15:23    Titel: Antworten mit Zitat

Kotaru_Inugami,

also wie Du darüber schreibst und es einfach ab tust, da bleibt mir die Spucke im Mund weg. Wie kann man darüber so kühl schreiben,sorry das ich das so Kritisiere was du da geschrieben hast. Traurig


Gruss Ironeagle23
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Tigerauge
Gast





BeitragVerfasst am: 28.02.2009, 19:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo allerseits,

das Thema Friedhof ist wirklich sehr heikel, ich persönlich gehe nicht gerne auf Friedhöfen, so viel dazu.

Nun zum anderen, ich muss mich an der Stelle an Ironeagle23 anschließen: Kotaru_Inugami, dein Beitrag enthält zwar irgendwo Wahrheit, und ich respektiere auch das was du schreibst, trotzdem wirkt er wie bereits Iron geschrieben hat ziemlich kühl. Auch mir bleibt da echt die Sprache weg. Sorry, aber das finde ich empörend Geschockt


Gruß
B.W.
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Ironeagle23
Gast





BeitragVerfasst am: 01.03.2009, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Black Witch,

ich wollte damit nur ausdrücken wie man so über zerstörte Urnen so einen spruch der da heist und geschrieben wurde sagen kann, da wäre man selber schuld, das ist einfach sehr kühl abgetan deshalb bleibt mir da die spucke weg, und das wir beide da empörd sind ist doch normal.

Gruss Ironeagle23
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