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Ratschläge bei komplizierter Lebenslage

 
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LupaLunaris
Gast





BeitragVerfasst am: 15.08.2012, 19:42    Titel: Ratschläge bei komplizierter Lebenslage Antworten mit Zitat

Hallo liebe Forengemeide,
ich stecke zur Zeit mal wieder in einer sehr unglücklichen und komplizierten Lage und wollt einfach mal fragen ob jemand gute Ratschläge hat.
Das Problem ist sehr persöhnlich und ich spreche nicht so gerne darüber, vor allem wenn ich die Leute nicht so gut kenne, aber ich versuch es mal allgemein zu formulieren: Sollte man einer Person, die eigentlich eine der wichtigsten im Leben darstellen sollte, aber in ihrer Aufgabe versagt hat, immer wieder verzeihen, auch wenn sie einen Jahre lang psychisch fertig gemacht hat und einfach blind für ihre Fehler ist? Oder sollte man sich von ihr lösen und seinen eigenen Weg gehen, auch wenn das sehr schwer wird, wenn man kurz vorm Abi steht? Also sollte man verzeihen auch wenn es einen selbst immer wieder mehr kaputt macht, oder der Person helfen die einen eigentlich dringend braucht weil man fast das einzige ist was sie hat? Vor allem weil man weiß man muss nur noch ein halbes Jahr durchhalten, und Angst um die Person hat wenn sie alleine dasteht... Ein halbes Jahr ist ja echt nicht viel, vor allem wenn sich die Situation schon wesentlich aufgebessert hat weil man die Person nicht mehr so oft sieht.
Ja es ist relativ ungenau und da ich die Situation selbst am besten kenne sollte ich vielleicht auf mein Herz hören, aber das ist gerade total verwirrt und ein paar Ratschläge von Unbeteiligten über die Situation im ganz allgemeinen können ja nicht schaden... Ja ich hoffe ihr könnt mir vielleicht ein bisschen weiter helfen, wenn nicht auch nicht schlimm.
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 16.08.2012, 06:11    Titel: Antworten mit Zitat

Du solltest grundsätzlich darüber nachdenken, warum du eine Person unterstützt, die dir nicht gut tut.
Meist ist es so, das die Unterstützung für die andere Person auch nicht das ist, was sie braucht.

Bei Sucht, wie Alkoholproblemen ist das zum Beispiel so. Du hilfst niemandem, in dem du jemanden in seinen Problemen unterstützt und selbst loeidest.
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Taria
Gast





BeitragVerfasst am: 16.08.2012, 17:32    Titel: Antworten mit Zitat

Ich kann zwar schlecht einschätzen, wie schwer dich das belastet (emotional, familär, etc), aber zuerst würde ich dir raten, dich besonders auf das Abitur zu konzentrieren und der Person sagen, dass sie dir dementsprechend mehr Raum und Zeit für dich lassen sollte.
Die Schulbildung ist einfach zu wichtig, um sie wegen privater Streitereien zu riskieren! Du musst dir vor Augen halten, dass du dich damit in Zukunft für deinen (Traum-)Beruf bewerben musst!!! Das ist erstmal wichtig!
Und ich sage es nicht bloß so, denn meine Schulnoten haben wirklich wegen solcher Dinge gelitten - sowohl innerhalb als auch außerhalb des Klassenraums.
Ich habe mich damals nach meinem Schulabschluss entschieden, den Menschen aus den Weg zu gehen, die mir in den vergangenen Jahren besonders wehgetan haben. Das endete damit, dass ich in eine andere Stadt umzuog. Eigentlich tat mir dieser Neustart mit ein paar kleinen Wacklern ganz gut, aber im Nachhinein vermisse ich manche Personen wie z.B. meinen Großvater. Er hatte mich früher sehr schlecht behandelt. Vor kurzem hastte ich sogar mitten beim Urlaub eine Art traumatische Angstattacke und musste mich bei meinem Freund ausheulen, weil mich etwas sehr stark an ein damaliges Erlebnis mit meinem Großvater erinnerte.
Aber bei der letzten runden Geburtstagsfeier meiner Großmutter (zu der ich besser stehe), habe ich gemerkt, dass er auch nur ein alter Mann ist. Ein alter kranker Mann, der auch den Krieg miterlebt hatte und vielleicht auch viel leiden musste, ohne es anders verstehen zu können. Ich habe an dem Tag nicht mit ihm reden können (ich wollte auch nicht die Feier mit Flennerei ruzinieren), aber innerlich verzieh ich ihm vieles.

Manchmal reicht eine kurze oder auch längere Auszeit voneinander aber auch schon aus, um den Kopf klar zu bekommen. Es heißt, über einer Trennung wachsen Freundschaften. In dieser Zeit merkst du auch, wie wichgtig dir die Person ist und umgekehrt. Und danach könnt ihr euch bestimmt wiedersehen und reden. Und verzeihen.
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LupaLunaris
Gast





BeitragVerfasst am: 16.08.2012, 19:31    Titel: Antworten mit Zitat

Dankeschön =)
Das Problem ist, die Person um die es geht ist meine Mutter und wir hatten jetzt schon eine Art Auszeit als ich im Heim war. Sie ist ja der Meinung, dass sie so viel für mich getan hat (was wenn man Materielles betrachtet sogar stimmt) und nichts falsch gemacht hat und ich wäre halt an allem schuld. Was ich aber nicht wirklich sein kann, weil sie schon seit ich denken kann starke Alkoholprobleme hat und einfach keine Entzugskur macht, egal wie oft und wer es ihr sagt. Letztens ist sie richtig ausgetickt weil ich dem Vater meiner besten Freundin ein Bild zum Geburtstag gemalt habe. Naja jetzt hab ich halt die Wahl ob ich nach der Schule nen Nebenjob mache und keinen Kontakt mehr zu ihr hab und sowas wie Zeugnisse und wichtige Dinge per Post zu ihr schicke / mich nur ganz kurz mit ihr treffe und gleich wieder gehe, oder ob ich den Kontakt noch aufrecht erhalte. Ich weiß halt nicht ob ich das mit dem Nebenjob schaffe wegen Abistress und so weiter und wie ich das mit meinem Gewissen vereinbaren soll. Ich weiß nicht ob sich ihr Zustand nicht noch mehr verschlechtert wenn ich gehe aber vielleicht ist es auch so wie Ashandra gesagt hat, dass sie ohne mich klar kommt, obwohl sie halt immer sagt dass ich das Wichtigste in ihrem Leben bin etc. aber dann soll sie sich auch so verhalten. Ich denke fast es ist besser auf Abstand zu gehen, aber ich hab ein bisschen Angst dass sie sich was antut deswegen. Außerdem will ich nicht so werden wie sie zum Teil und brauche dringend Zeit und die richtigen Freunde um mich zu regenerieren. Am liebsten würde ich auch wo anders hin gehen, aber der Vertrag für meine Wohnung geht noch fast ein Jahr, dannach, dann hab ich auch Abi, kann ich auch weg ziehen. Nur was ist halt bis dahin. Kann man vielleicht auch irgendeine Gottheit um Hilfe und Rat bitten oder gibt es irgendwelche Rituale die helfen können?
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Ashandra
Gast





BeitragVerfasst am: 17.08.2012, 07:37    Titel: Antworten mit Zitat

Ich dachte mir, das es darum geht. Du bist Co Abhängig und das ist fast wenn nicht genau so schlimm. Du hilfst ihr nicht wenn du dich abhängig machst.
Geh deinen Weg. Deine Mutter ist Erwachsen und muss den Ihren gehen.
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Tahira
Gast





BeitragVerfasst am: 17.08.2012, 11:55    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu,

wie wäre es mit einer Selbsthilfegruppe von Angehörigen von Alkoholsüchtigen?

Ansonsten kann ich nur zustimmen, dass du dir und ihr nicht hilfst, wenn du dich abhängig von der Situation machst / von ihr.

Cu Tahira
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Amitiel
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2012, 12:33    Titel: Antworten mit Zitat

Liebe Lupa,

das ist natürlich eine ganz besonders schwierige Sache, wenn es um die eigene Mutter geht. Aber es ist ungemein wichtig - nicht nur für Dich, auch für sie! - daß Du Dich aus dieser Abhängigkeit löst. Wenn Deine Mutter Dich und sich selbst in diesem krankhaften Zwang hält, wenn Du niemals sagst, daß Du eine Grenze des Erträglichen erreicht hast, wird sie niemals einen Grund haben, gegen ihre Sucht anzugehen. Es ging doch immer so, warum also etwas ändern?

Eine Selbsthilfegruppe für Co-Abhängige ist sehr wichtig. Oder eine Gesprächstherapie für Dich, wenn Dir das lieber ist, aber Selbsthilfegruppen haben den Vorteil, daß da viele Leute sind, die genau dieselben Gefühle durchlaufen, mit denselben Gewissensbissen und emotionalen Abhängigkeiten zurechtkommen müssen.

Eines ist sicher: Du bist nicht der einzige Mensch, den Deine Mutter noch hat. Es sei denn, sie lebt alleine in der Kalahari, wovon ich nicht ausgehe, wenn Du in der Nähe Dein Abi machst. Wenn sie selbst wirklich Hilfe haben will, wird sie sie immer bekommen. In extremen Situationen kann man auch einfach ins nächste Krankenhaus gehen und sagen, man kommt mit allem nicht mehr klar. Da wird einem sofort geholfen. Du bist mit Deinen 17, 18 Jahren nicht der Mensch, der für das Leben Deiner Mutter verantwortlich ist. Das ist sie selbst, immer und ausschließlich sie selbst.

Wegen Ritualen und Gottheiten: Durchforste mal das Forum nach Zaubern für Trennungen. Hierbei geht es nicht darum, daß Du Deine Mutter nie wieder kontaktieren darfst oder sollst, sondern (aber das ist sehr wichtig!) daß Du dieses Band der Abhängigkeit zwischen Euch löst. Eine gute Hilfe hierbei ist, wenn Du mit Engeln etwas anfangen kannst, Michael. Bitte ihn, alles, was Dich mit ihr verbindet und Dir nicht guttut in Deiner seelischen Entwicklung und Deinem Leben, rigoros zu zerschlagen. Alles andere kann ja bestehen bleiben.
Du kannst Dich auch stellvertretend an die Engel / Schutzwesen Deiner Mutter wenden und sie darum bitten, ihr zu helfen.
Hmm, ein Einfrierzauber hilft Dir vielleicht erstmal bis zum Abitur - daß Du das, was Dich jetzt so belastet und ablenkt, auf einen Zettel schreibst und in die Tiefkühltruhe packst.
Im direkten Kontakt finde ich es immer sehr hilfreich, gegen Menschen, gegen deren Launen und emotionale / energetische Übergriffe man sich schlecht schützen kann, einen großen Spiegel aufzustellen mit der spiegelnden Seite zu der anderen Person.

Vielleicht findest Du auch sonst beim Stöbern hier irgendwas, das Dich spontan anspricht. In jedem Fall ist es aber wie gesagt wichtig, daß Du Dir eine Gruppe suchst, die Dich wöchentlich unterstützen kann.
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Bran
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2012, 16:08    Titel: Antworten mit Zitat

ich habe vor geburt meiner töchter in der suchtklinik in bad-rehburg gearbeitet.....

als erstesmusst du an dich denken, es ist deine mutter...ok, aber süchtigen alkohol wie drogen, ist nicht damit geholfen immer wieder die hand aus zu strecken....sie machen genauso weiter. erst wenn sie keine hilfe mehr bekommen und am boden liegen lassen sie meistens hilfe zu.

konkret, so schlimm es sich anhört, den kontakt ab brechen, deiner mutter zu verstehen geben das du erst wieder bereit bist mit ihr in kontakt zu kommen wenn sie entzogen hat.

wegen deiner post, miete dir ein postfach, da ist dann auch gesichert das du sie bekommst.

fühl dich in den arm genommen
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LupaLunaris
Gast





BeitragVerfasst am: 19.08.2012, 21:33    Titel: Antworten mit Zitat

Danke euch allen <3
Die Idee mit der Selbsthilfegruppe ist wirklich gut, ich hab gleich mal im Internet geschaut, ob es was in meiner Nähe gibt. Ich versuchs erstmal so mit der Hilfe von Freunden und wenn ich merke das es nicht hilft werd ich mich wahrscheinlich an eine davon wenden ;D
Das Jugendamt hat zwar ein bisschen geholfen, ist aber auch verdammrt doof, wie es mir in den letzen Jahren sehr eindrucksvoll biwiesen hat.

@Amitiel: Erstmal danke für den sehr langen und ungeheuer hilfreichen Post =]
Die Grenze war ja schonmal längst erreicht und das wesentlich schlimmer, da hat sie mal was gemerkt, aber das hat leider nicht sehr lange angehalten. Ich hoffe das ändert sich wenn sie merkt dass ich ohne sie klar komme, durch den Nebenjob, Kontaktabbruch etc.
Ich werde mich auf jeden Fall mal an Michael wenden, ich hab gesehn hier im Forum gibt es einen relativ langen Beitrag zu ihm und zum Kontakt mit Engeln, muss ich mir unbedingt durchlesen =) Trennungs-Zauber seh ich mir auch mal an, einen kleinen kenne ich schon, den kann ich auch mal probieren.

@Bran: Ok fühl ich mich =D Thx ^-^

Immerhin sind die Gewissensbisse schonmal nicht mehr ganz so groß.
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